Big Apple / 5 Stadtteile



Die fünf Stadtteile New Yorks, auch Boroughs genannt, sind Manhattan, The Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Die einzelnen Stadtbezirke sind wiederum in weitere Stadtteile gegliedert.
Big Apple
Die Bezeichnung „Big Apple“ wurde ab dem Jahre 1920 wiederholt vom Sportjournalisten John J. Fitz Gerald des New York Morning Telegraph im Zusammenhang mit Pferderennen verwendet.

Ende der 20er Jahre wurde der Name auch von anderen Journalisten in anderem Kontex genutzt.

In den 30ern gab es „The Big Apple“,ein Lied und Tanz, die sich großer Popularität erfreuten..

Anfang der 70er Jahre nutzte die Tourismusorganisation New Yorks den Spitznamen in Werbekampagnen.

Seitdem wurde „Big Apple“ ein Synonym für „New York City“.

Seit 1997 gibt es sogar einen Big Apple Corner: Die Ecke West 54th Street und Broadway, an der John J. Fitz Gerald dreißig Jahre lang gelebt hat.

Manhattan
Die Insel liegt an der Mündung des Hudson River und wird im Westen vom Hudson River, im Osten vom East River und im Nordosten vom Harlem River umflossen.

Zu Manhatten zählen auch noch die Inseln Belmont Island, Roosvelt Island, Governors Island, Randall`s Island und Ward`s Island, sowie Mabel Hill, ein kleines Stück am Festland.

Manhattan ist 21,6 km lang und an der dünnsten Stelle 1,3 km und an der breitesten Stelle 3,7 km breit. Die Gesamtfläche beträgt 87,5 km², wobei davon 28,0 km² Wasserfläche und 59,5 km² Landfläche sind.

In Manhattan leben fast 1,6 Millionen Menschen.

Durch Tunnels und Brücken ist Manhattan mit dem Festland und der benachbarten Insel verbunden. Den Namen Manhattan (ursprünglich Manna-hata oder Mannahatta ) verdankt die Insel den ersten Bewohnern Manhattens, den Algonkin-Indianern, und bedeutet in etwa „hügeliges Land“ oder „Land der vielen Hügel“.

Manhattan wurde ab dem Jahre 1624 von Holländern besiedelt, nachdem Peter Minuit die Insel von den Indianern mit Waren im Wert von 60 niederländischen Gulden (ca. 27 Euro) abgekauft hatte.

Bronx
Der nördlichste der fünf Stadtbezirke hat eine Gesamtfläche von 148,7 km², davon sind 108,9 km² Landfläche und 39,9 km² Wasserfläche.

In der Bronx leben ca. 1,40 Millionen Einwohner.

Im Jahre 1874 entstand der Bezirk, indem ein Teil von Westchester County herausgetrennt wurde.

Der Name wurde von Jonas Bronck abgeleitet. Bronck, ein Auswanderer aus Schweden, war 1639 der erste europäische Siedler in diesem Gebiet.

Die Bronx gilt seit den späten 1960ern als Ursprungsort des Hip-Hop und des Breakdance.

Als Drehort der amerikanischen Filmindustrie ist die Bronx ebenfalls sehr beliebt, hier wurden seit 1950 mehr als 80 Filme gedreht.

Das an der 161. Straße gelegene Yankee Stadium ist wohl die bekannteste Sportstätte der Bronx, hier finden regelmäßig Baseball-Spiele der New York Yankees statt.

In der Gegend um das Yankee Stadium finden sich zahlreiche Restaurants, in denen man Spezialitäten aus der Karibik essen kann.

Wenn man günstig einkaufen will bekommt man die Gelegenheit auf der Fordham Road, die sich durch die gesamte Bronx erstreckt.

Brooklyn
Der mit seinen 2,56 Millionen Einwohnern größte New Yorker Stadtbezirk hat eine Gesamtfläche von 251,0 km², davon sind 182,9 km² Landfläche und 68,1 km² Wasserfläche und liegt im äußersten Westen von Long Island.

Die 1634 von den Niederländern unter dem Namen „Breuckelen“ gegründete Stadt, wurde 1898 nach New York eingemeindet, wobei der Ortsname sich im Laufe der Zeit zu Brockland, Brocklin, Brookline und schließlich zu Brooklyn veränderte.

Die Brooklyn Bridge, wohl das bekannteste Bauwerk Brooklyns, wurde 1883 eröffnet.

Zu nennen sind jedoch auch das Brooklyn Museum mit seiner bedeutenden Sammlung altägyptischer Meisterwerke, der Brooklyn Botanic Garden, ein Ort der Ruhe, wo Jung und Alt alles über die Pflanzenwelt lernen kann, und die Brooklyn Public Library.

Queens
Der im Westen Long Islands gelegene Stadtbezirk ist mit einer Gesamtfläche von 461,7 km², davon sind 282,9 km² Landfläche und 178,8 km² Wasserfläche, der flächenmäßig größte.

In Queens leben ca. 2,2 Millionen Menschen (Stand 2004).

Zu Ehren von Queen Catherine of Braganza (1638-1705), der Gattin von König Charles II. von England (1630–1685), bekam das 1683 neu besiedelte Land von den ersten britischen Aussiedlern seinen Namen.

Der John F. Kennedy International Airport und der LaGuardia Airport, zwei der größten Flughäfen New Yorks,  liegen beide in Queens.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Queens zählen unter anderem die Hall of Science, das Art Center, das Garden Museum, das Queens Museum of Art, das Jamaica Bay Wildlife Refuge Center, der Socrates Sculpture Park, das Noguchi Museum und der Flushing-Meadows-Park.

Staten Island
Mit seinen 440.000 Einwohnern und seiner Gesamtfläche von 265,5 km², davon 151,5 km²  Landfläche und 114,0 km² Wasserfläche ist Staten Island der bevölkerungsärmste Stadtteil von New York.

Die Insel liegt westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteil Brooklyn und südwestlich der Insel Manhatten.

Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden.

Zwischen Staten Island und Manhattan verkehrt die kostenlose Staten Island Ferry.

Der  Todt Hill , der höchste Punkt der Stadt New York ist hier auf Staten Island zu finden.

Auf der Insel befinden sich neben zahlreichen Parks auch einige sehenswerte Wohnhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, sowie die beiden ältesten noch erhaltenen Schulgebäude der USA, das Conference House aus dem Jahr 1680 und das Voorlezer’s House aus dem Jahr 1695.